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Am Mittwoch 1. April 2015 hatten wir einen unerwarteten, aber angenehmen Besuch. Gregor Dörsch  hat uns besucht. Er kommt aus Wien. Seine Mutter kommt aus Ilirska Bistrica und sein Vater kommt aus Österreich. Sie leben in Wien. Gregor hat seinen Großvater in Koseze und er hat mit seiner Familie ihn besucht, weil die Schüler in Österreich in dieser Zeit  Osternferien hatten. Gregor hat uns besucht, weil Uroš (unser Mitschüler) sein Freund ist.

Am Anfang haben wir uns in drei Sätzen vorgestellt, auf Deutsch natürlich. Gregor hat uns über seine Schule erzählt. Obwohl er 18 Jahre wie wir hat, geht er in die vierte Klasse des Gymnasiums. Das österreichische Schulsystem unterscheidet sich vom slowenischen. Für vier Jahre gehen die Schüler in die Volksschule, danach in die Hauptschule für vier Jahre und danach in die Mittelschule – also alles zusammen  12 Jahre. Wir gehen in die Volksschule für 9 Jahre und danach in die Mittelschule für 4 Jahre – zausammen  13 Jahre. Gregor ist in dem letzten Jahrgang des Gymnasiums. Er hat uns gesagt, dass die Jungen  nach der Matura 6 Monate  die Armee dienen müssen oder  9 Monate als Zivildienst. Die Mädchen brauchen das nicht.

Gregor hat uns auch über die Matura erklärt. Er hat sie im Mai. Wir haben die Maturaprüfungen  in Österreich und in Slowenien verglichen und wir haben die Unterschiede festgestellt. Die Matura in Österreich ist leichter (meinen wir). Die Schüler haben dort drei obligatorische Schulfächer und sie müssen diese Schulfächer nur schriftlich machen. Dann haben sie noch ein Wahlfach und sie müssen es nur mündlich machen.

Das Gespräch mit Gregor war sehr interessant und  wir waren begeistert, dass wir hören konnten, wie ein Wiener Deutsch spricht. Er ist sehr nett und sympathisch, deswegen war diese Schulstunde  sehr witzig und angenehm. Ich meine,  wir könnten  mehr änliche Deutschstunden haben.

 

Saranda Zogaj, 3.A

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